WebinarGeek bietet derzeit keine Möglichkeit, einen virtuellen Hintergrund zu verwenden. Dies ist jedoch mit Software von Drittanbietern möglich.
Mit mmhmm und ChromaCam lassen sich virtuelle Hintergründe erstellen, ohne dass ein Greenscreen erforderlich ist. Mit einem Greenscreen kannst du Software wie OBS verwenden und noch bessere Ergebnisse erzielen.
mmhmm
mmhmm ist eine Software, mit der sich eine „virtuelle Webcam“ erstellen lässt. Dabei handelt es sich um ein angepasstes Webcam-Signal, das du in Software wie WebinarGeek auswählen kannst. Du kannst sie hier herunterladen.
Mit der kostenlosen Version von mmhmm kannst du das Erscheinungsbild deiner Webcam täglich 40 Minuten lang ändern. Wenn du mehr Zeit für die Konfiguration deiner Webcam in der mmhmm-Anwendung benötigst, musst du unbegrenzten Zugriff erwerben.
Öffne zur Konfiguration der Webcam einfach mmhmm, erstelle ein Konto, falls du noch keines hast, oder melde dich bei deinem bestehenden mmhmm-Konto an.
Wechsle zum Tab „Rooms“, um deinen Hintergrund auszuwählen. Im Tab „Presenter“ kannst du anpassen, wie du als Moderator angezeigt wirst.
Nachdem du deine Kamera konfiguriert hast, füge diesen Link in deinen Google-Chrome-Browser ein:
chrome://settings/content/camera?search=camera
Dort findest du ein Dropdown-Menü mit einer Liste der verfügbaren Kameras. Wähle „mmhmm Camera“ aus.
So wird sichergestellt, dass Google Chrome automatisch „mmhmm Camera“ auswählt, wenn du die (Test-)Webinarumgebung in WebinarGeek öffnest.
Da Google Chrome beim Öffnen einer (Test-)Webinarumgebung automatisch „mmhmm Camera“ als Webcam auswählt, kannst du deine Webinare jetzt in WebinarGeek testen und/oder als Referent durchführen. Öffne einfach das (Test-)Webinar – die angepasste Kamera mit virtuellem Hintergrund wird automatisch ausgewählt!
Hinweis: Nur ein Programm kann die virtuelle Kamera gleichzeitig verwenden. Wenn du dieselbe Kamera in mehreren Programmen verwendest, kann eine Fehlermeldung angezeigt werden.
Wenn du statt „mmhmm Camera“ eine andere Kamera verwenden möchtest, rufe erneut chrome://settings/content/camera?search=camera auf und wähle wieder deine übliche Kamera aus.
Möchtest du mehr über die Optionen in der mmhmm-Anwendung erfahren? Lies unseren Blogartikel!
ChromaCam
ChromaCam ist eine Software, mit der sich eine „virtuelle Webcam“ erstellen lässt. Dabei handelt es sich um ein angepasstes Webcam-Signal, das du in Software wie WebinarGeek auswählen kannst. Du kannst sie hier herunterladen.
Mit der kostenlosen Version von ChromaCam kannst du das Erscheinungsbild deiner Webcam ändern, allerdings wird auf dem Kamerabild ein Wasserzeichen angezeigt. Wenn du Zugriff auf die gesperrten Features wie benutzerdefinierte Hintergründe möchtest und das Wasserzeichen entfernen willst, musst du auf die Version „Pro“ upgraden.
Öffne zur Konfiguration der Webcam einfach ChromaCam, erstelle ein Konto, falls du noch keines hast, oder melde dich bei einem bestehenden Konto an.
Wechsle zum Tab „Backgrounds“, um deinen Hintergrund auszuwählen. Du kannst den Hintergrund auch weichzeichnen.
Nachdem du deine Kamera konfiguriert hast, füge diesen Link in deinen Google-Chrome-Browser ein:
chrome://settings/content/camera?search=camera
Dort findest du ein Dropdown-Menü mit einer Liste der verfügbaren Kameras. Wähle die Option „ChromaCam“ aus.
So wird sichergestellt, dass Google Chrome automatisch die Kamera „ChromaCam“ auswählt, wenn du die (Test-)Webinarumgebung in WebinarGeek öffnest.
Da Google Chrome beim Öffnen einer (Test-)Webinarumgebung automatisch die Kamera „ChromaCam“ als Webcam auswählt, kannst du deine Webinare jetzt in WebinarGeek testen und/oder als Referent durchführen. Öffne einfach das (Test-)Webinar – die angepasste Kamera mit virtuellem Hintergrund wird automatisch ausgewählt!
Hinweis: Nur ein Programm kann die virtuelle Kamera gleichzeitig verwenden. Wenn du dieselbe Kamera in mehreren Programmen verwendest, kann eine Fehlermeldung angezeigt werden.
Wenn du statt der Kamera „ChromaCam“ eine andere Kamera verwenden möchtest, rufe erneut chrome://settings/content/camera?search=camera auf und wähle wieder deine übliche Kamera aus.
OBS
OBS (Open Broadcaster Software) ist eine kostenlose Software, mit der sich Kamera- und Streaming-Ausgaben anpassen lassen. Die Verwendung ist etwas schwieriger als bei mmhmm und ChromaCam. Du kannst sie hier herunterladen.
OBS bietet viele Features, aber in diesem Hilfeartikel geht es um die Funktion „virtuelle Webcam“. Dabei handelt es sich um ein angepasstes Webcam-Signal, das du in Software wie WebinarGeek auswählen kannst.
Wenn du OBS zum ersten Mal startest, fragt die Software, wofür du sie verwenden möchtest. Um einen virtuellen Hintergrund zu verwenden, wähle „I will only be using the virtual camera“ aus. Dadurch wird die Software automatisch mit den optimalen Einstellungen für dein System konfiguriert.
Hinweis: OBS unterstützt virtuelle Hintergründe nur mit einem Greenscreen. Wenn du keinen Greenscreen hast, verwende stattdessen mmhmm oder ChromaCam.
Zunächst wird ein schwarzer Bildschirm angezeigt.
Klicke unter „Sources“ auf den Button „+“ und wähle „Video Capture Device“ aus.
Klicke auf „OK“ und anschließend erneut auf „OK“. Die Kamera wird im schwarzen Quadrat angezeigt. Wenn die Kamera nicht das gesamte schwarze Quadrat ausfüllt, passe die Größe des Kameravideos an.
Klicke nun mit der rechten Maustaste auf das gerade hinzugefügte „Video Capture Device“ und wähle „Filters“ aus.
Klicke im geöffneten Fenster unten auf den Button „+“ und wähle „Chroma Key“ aus.
Klicke auf „OK“. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem du die Werte konfigurieren kannst. Passe die Regler an, bis ausreichend Grün entfernt wurde, und klicke dann auf „Close“.
Suche nun das Bild, das du als Hintergrund verwenden möchtest, und ziehe es in das Feld „Sources“. Ziehe das Bild unter deine Quelle „Video Capture Device“.
Deine Kamera ist jetzt für den virtuellen Hintergrund eingerichtet.
Klicke unten rechts im Fenster auf den Button „Start Virtual Camera“.
Die virtuelle Kamera ist jetzt aktiv und kann verwendet werden. Füge diesen Link in deinen Google-Chrome-Browser ein:
chrome://settings/content/camera?search=camera
Dort findest du ein Dropdown-Menü mit einer Liste der verfügbaren Kameras. Wähle „OBS Virtual Camera“ aus.
So wird sichergestellt, dass Google Chrome automatisch „OBS Virtual Camera“ auswählt, wenn du die (Test-)Webinarumgebung in WebinarGeek öffnest.
Hinweis: Wird „OBS Virtual Camera“ nicht in deiner Kameraliste angezeigt? Versuche, OBS als Administrator auszuführen und in Google Chrome unter chrome://settings/system die „hardware acceleration“ zu deaktivieren.
Da Google Chrome beim Öffnen einer (Test-)Webinarumgebung automatisch „OBS Virtual Camera“ als Webcam auswählt, kannst du deine Webinare jetzt in WebinarGeek testen und/oder als Referent durchführen. Öffne einfach das (Test-)Webinar – die angepasste Kamera mit virtuellem Hintergrund wird automatisch ausgewählt!
Hinweis: Nur ein Programm kann die virtuelle Kamera gleichzeitig verwenden. Wenn du dieselbe Kamera in mehreren Programmen verwendest, kann eine Fehlermeldung angezeigt werden.
Wenn du statt „OBS Virtual Camera“ eine andere Kamera verwenden möchtest, rufe erneut chrome://settings/content/camera?search=camera auf und wähle wieder deine übliche Kamera aus.
Möchtest du mehr darüber erfahren, was du mit OBS tun kannst? Schau dir unser YouTube-Video!
Schlüsselwörter: Unschärfe, Weichzeichnen, Greenscreen