Segmentieren und nachfassen
Kontakte lassen sich anhand aller Ereignisse und benutzerdefinierten Eigenschaften segmentieren, die wir zwischen HubSpot und WebinarGeek synchronisieren. So kann ein „Smart Segment“ erstellt und dafür alle WebinarGeek-Eigenschaften verwendet werden.
Wenn beispielsweise alle Personen gefunden werden sollen, die dein Webinar länger als 5 Minuten angesehen haben, ist das mit der Segmentierung ganz einfach:
Auch Kontakteigenschaften können dafür verwendet werden. Erstelle beispielsweise ein Segment von Zuschauern, die im letzten Monat ein Webinar angesehen haben, und erstelle einen benutzerdefinierten Workflow für dieses Segment.
Hier sind einige Beispiele für Workflows, die mit Segmentierung erstellt werden können:
Suche alle Kontakte, die sich für das Webinar angemeldet, es aber nicht angesehen haben, und sende ihnen eine Follow-up-E-Mail.
Suche alle Kontakte, die am stärksten mit deinen Webinaren interagieren (Ansehen, Umfragen, Call-to-Actions usw.).
Fasse bei Kontakten nach, die auf den Call-to-Action geklickt, Fragen gestellt oder andere Formulare ausgefüllt haben.
Filtere die Kontakte anhand der Personen, die die Webinare im Bewertungsformular am niedrigsten oder höchsten bewertet haben.
HubSpot zum Senden von Webinar-E-Mail-Bestätigungen verwenden
Statt der E-Mail-Bestätigungen in WebinarGeek können eigene, benutzerdefinierte E-Mail-Bestätigungen über HubSpot versendet werden. Dafür werden benutzerdefinierte Eigenschaften, Marketing-E-Mails und ein benutzerdefinierter Workflow verwendet.
Hinweis! Dies funktioniert nicht für Webinarreihen, da die Anmeldungen für eine Reihe gleichzeitig in HubSpot eingehen.
Erstelle zuerst eine E-Mail, die als E-Mail-Bestätigung verwendet wird. Es muss eine „Automated“-E-Mail sein. Hierfür werden zwei Eigenschaften benötigt:
„Last Registered Webinar Local Datetime“, also das Datum und die Uhrzeit, zu der das Webinar in der Zeitzone des Abonnenten stattfindet.
„Last Registered Webinar Link“, also der eindeutige Zuschauerlink zum Ansehen des Webinars für den Abonnenten.
Benutzerdefinierte Eigenschaften können über die Option „Personalize“ hinzugefügt werden. Bei einem On demand-Webinar gibt es keine „Last Registered Webinar Local Datetime“, da ein On demand-Webinar kein Datum hat.
Klicke zum Bearbeiten auf den Button „Watch webinar“ und verwende dann folgende URL:
{{contact.last_registered_webinar_link}}
Soll der Link auf die Seite „Add to calendar“ weiterleiten, verwende diese URL: {{contact.last_registered_webinar_link}}&add_to_calendar=1
Erstelle einen Workflow, der die E-Mail versendet, sobald sich ein Kontakt für ein (neues) Webinar anmeldet.
Erstelle einen Workflow mit einem Anmeldeauslöser für Kontakteigenschaften, der ausgelöst wird, wenn die Eigenschaft „Last Registered Webinar Link“ gleich „is known“ ist. Dadurch wird er jedes Mal ausgelöst, wenn sich jemand für ein Webinar anmeldet.
Sende als Aktion die gerade erstellte E-Mail.
Klicke auf den Anmeldeauslöser und gehe dann zu den Einstellungen für „Re-enrollment“. Erlaube Kontakten, die die Kriterien erfüllen, sich erneut für den Workflow anzumelden. Dadurch wird bei einer späteren Anmeldung eines Kontakts für ein zweites Webinar erfolgreich eine neue E-Mail-Bestätigung versendet.
Gehe in WebinarGeek zu deinem Webinar, klicke auf „Edit webinar“, dann auf „Emails“ und bearbeite anschließend die E-Mail-Bestätigung, um sie zu deaktivieren.
Nun kannst du dich für dein Webinar anmelden. Wenn alles funktioniert hat, wird über HubSpot eine E-Mail-Bestätigung der Anmeldung versendet. Dies lässt sich in der Chronik eines Kontakts überprüfen; dort kann auch kontrolliert werden, ob alles funktioniert hat:
Mehrere Zuschauerlinks für HubSpot-Kontakte
Bei parallelen Anmeldungen für mehrere Webinare sollen die Zuschauer natürlich den richtigen Link erhalten. Da in HubSpot nur der neueste Webinar-Zuschauerlink als Kontakteigenschaft verfügbar ist, muss jeder Zuschauerlink separat gespeichert werden, wenn es für einen einzelnen Kontakt mehrere Zuschauerlinks gibt.
Unten findest du ein Beispiel für einen Automatisierungs-Workflow, mit dem die Zuschauerlinks in einer separaten Eigenschaft gespeichert werden, sodass sie in E-Mails einzeln und gleichzeitig verwendet werden können.
Der obige Automatisierungs-Workflow sorgt dafür, dass „Last registered link“, sobald bekannt, abhängig vom Titel in einer neuen Eigenschaft gespeichert wird – in diesem Fall Webinar A oder Webinar B. Dies könnte beispielsweise auch nach Datum aufgeteilt werden. Nach Abschluss der Automatisierung werden die Links für jedes Webinar automatisch in der Eigenschaft abgelegt.
Du kannst im Workflow neue Eigenschaften zum Speichern der Links erstellen.
Tipp! Es ist nicht mehr nötig, nach dem Namen zu filtern. Jetzt kann anhand der Watch ID (WID) gefiltert werden, die am Ende der URL nach dem „?“ steht.
E-Mail-Bestätigungen für Live- und On demand-Webinare senden
Wenn E-Mail-Bestätigungen sowohl für On demand- als auch für Live-Webinare versendet werden, kann der Abschnitt der E-Mail zu Datum und Uhrzeit bedingt gestaltet werden, da er für On demand-Webinare nicht gilt. Dazu kann dem Workflow ein Wenn/Dann-Zweig hinzugefügt werden. Enthält der Webinarlink das Wort „ondemand“, bezieht sich die Anmeldung auf ein On demand-Webinar. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, kann eine andere E-Mail ohne Datum und Uhrzeit gesendet werden.
Über Erinnerungs- und Follow-up-E-Mails
Theoretisch sollte es auch möglich sein, Erinnerungs- und Follow-up-E-Mails über HubSpot zu senden, dafür sind jedoch komplexere Workflows erforderlich. Beispielsweise kann ein Workflow erstellt werden, der ausgelöst wird, wenn „Last Registered Webinar Date“ für einen Kontakt einen Tag entfernt ist, und dann mithilfe von „Last Registered Webinar Link“ eine E-Mail zur Erinnerung einen Tag vorher sendet. Meldet sich ein Kontakt zwischenzeitlich für ein anderes Webinar an, funktioniert dies jedoch nicht, da beide Eigenschaften dann aktualisiert werden. Leider erlaubt HubSpot nicht, Chronikeigenschaften in E-Mails zu verwenden, womit dies alles möglich wäre.
Ein Marketing-Opt-in-Feld für HubSpot verwenden
Die Funktion für Einwilligungsfelder von WebinarGeek kann als Marketing-Opt-in-Feld für die HubSpot-Integration verwendet werden. Lies diesen Artikel, um mehr über das Erstellen von Marketing-Opt-in-Feldern auf Konto- und Webinar-Ebene zu erfahren.
So funktioniert das Marketing-Opt-in-Feld mit HubSpot
Wenn sich jemand für ein Webinar mit dem Marketing-Opt-in-Einwilligungsfeld anmeldet, erhält HubSpot Daten dazu, ob das Einwilligungs-Kontrollkästchen aktiviert wurde oder nicht. Diese Daten werden als Eigenschaft mit dem Namen „last_registered_marketing_optin“ an HubSpot weitergeleitet.
Hinweis! Diese Eigenschaft speichert die Einwilligungsdaten für das zuletzt gebuchte Webinar. Eine spätere Anmeldung für ein anderes Webinar überschreibt die Daten.
Wenn jemand das Einwilligungs-Kontrollkästchen aktiviert, wird die Eigenschaft auf „Yes“ gesetzt.
Wird das Einwilligungs-Kontrollkästchen nicht aktiviert, wird die Eigenschaft auf „No“ gesetzt.
Wenn auf der Registrierungsseite kein Einwilligungs-Kontrollkästchen vorhanden ist, bleibt die Eigenschaft leer.
Hinweis! Die meisten HubSpot-Konten verwenden diese Eigenschaft automatisch, bei einigen muss sie jedoch manuell konfiguriert werden. Wende dich bei Problemen über den Chat an uns.

